Schließen

Wissenswertes über:

Hochsensibilität und Neurodermitis bei Kindern einordnen

Manche Kinder reagieren stark auf Geräusche, Berührung oder Veränderungen. Daraus folgt nicht automatisch, dass Hochsensibilität Neurodermitis verursacht.

Sensorische Verarbeitung in Bianca Gaisserts Beratungsmodell

Auf ihrer Neurodermitis-Seite verbindet Bianca Gaissert sensorische Verarbeitungsempfindlichkeit mit der Frage, wann ein Kind in Übererregung gerät; sie nutzt diese Perspektive, um Alltagssituationen und Regulationsmöglichkeiten mit Eltern zu untersuchen.

Bei Hochsensibilität wird deshalb nicht nach einem Etikett gesucht, sondern danach, welche Geräusche, Berührungen, Wechsel oder Erwartungen konkret belasten und welcher nächste Schritt dem Kind mehr Sicherheit geben könnte.

Drei Fragen an den tatsächlichen Alltag des Kindes

  • Individuelle Reize konkret statt pauschal beobachten.
  • Dem Kind Rückzug ermöglichen, ohne es auszugrenzen.
  • Hautbehandlung unabhängig davon ärztlich fortführen.

Vom Beobachten zum Erproben

Beim Schwerpunkt „Hochsensibilität“ kann systemische Elternberatung Beobachtungen ordnen, Kommunikation verbessern und konkrete Belastungen bearbeiten. Diagnose und medizinische Therapie bleiben bei „Hochsensibilität“ davon getrennt.

Quellen für die fachliche Einordnung

Inhaltlich aktualisiert im Juli 2026: „Hochsensibilität“; für persönliche Therapieentscheidungen ist trotz dieser Quellen eine ärztliche Beratung notwendig.